Vorbei die dritte

Unser Südamerika-Trip 2012 war „der große Urlaub“. Zwar kann man auch diese Reise im Nachhinein in 2 Teile unterteilen, den „andinischen/ inkaischen“ mit Ecuador, Peru und Bolivien und den „westlichen/ iberischen“ mit Chile, Argentinien und Brasilien. Da der Übergang zwischen diesen Kulturkreisen sich aber über mehrere, landgebundene, „homöopathische“ Etappen erstreckte, wurde uns das während der Reise gar nicht richtig bewusst.

Diesmal ist es ganz anders: heute ist der letzte Tag unseres dritten Urlaubs. Der erste, waren die 3 Wochen in Kambodscha und Vietnam. Auf den folgte ein Kurztrip nach Hongkong, und danach die vergangenen 3 1/2 Wochen hier in Neuseeland. Morgen werden wir dann unseren vierten Urlaub in Australien antreten.

Und wie den meisten Enden wohnt auch diesem eine gewisse Schwermut inne. Als wir gestern „unseren Kiwi“ abgegeben haben, war unser beider Stimmung doch etwas gedrückt. Ok, ich muss zugeben, gleichzeitig spürte ich eine gewisse Erleichterung, nicht mehr mit einem untermotorisierten, 7 Meter 60 langen Gefährt im Linksverkehr über Schotterpisten oder durch Spitzkehren schaukeln zu müssen. Und die Erleichterung wurde noch größer, als der Vermieter unsere explodierte Backofentür mit „don’t worry about that“ einfach abtat. Auch die Tatsache, dass unsere Platinum-Versicherung für die Dieselsteuer aufkam (immerhin fast 200 EUR), konnte unsere Stimmung wieder etwas anheben. Trotzdem bleibt ein kleiner Abschiedsschmerz für Land und Auto.

Den Rest von gestern und den heutigen Tag haben wir in Auckland verbracht. Über diese Stadt gibt es nicht so viel zu erzählen. Architektonisch kommt sie absolut weltstädtisch daher (hier befindet sich u.a. das höchste Gebäude der Südhalbkugel), aber ansonsten geht es hier eher beschaulich zu. Als wir gestern gegen 1/2 9 zum Abendessen gehen wollten, fanden wir hauptsächlich hochgeklappte Bordsteine und zuene Lokale. Dafür hätten wir uns, direkt gegenüber unseres Hotelzimmers, bis 2 Uhr nachts mit einem Katapult gen Himmel schleudern lassen (und dabei laut schreien) können. Heute werden wir uns etwas früher aufraffen und hoffentlich noch zu einem würdigen Abschiedsessen kommen.

Nachher, so gegen 3 Uhr (AM!), ist die Nacht für uns dann zu Ende, morgen früh um 6:45 Uhr geht unser Flug nach Brisbane, aber das wird der Stoff einer anderen Geschichte.

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