noch mehr Grenzerfahrungen

der Grenzübertritt zwischen Chile und Argentinien war zwar etwas komfortabler als der zwischen Bolivien und Chile, aber keineswegs schneller. Diesmal wurden wir nicht in der Wüste im Niemandsland ausgesetzt, sondern der Aus- und Einreiseposten teilten sich ein Kabuff in einer riesigen Abfertigungshalle. Dort gab es für unsere letzten chilenischen Pesos einen Steak-Weck und Getränke, das beeindruckende Anden-Panorama gab’s umsonst. Allerdings half beides nur bedingt, die schier unendliche Wartezeit, bis wir unsere Stempel in den Pass gedrückt bekamen, zu überbrücken. Und danach, auch das kannten wir schon, hieß es warten auf die ausführliche Gepäckdurchsuchung. Was wir noch nicht kannten war eine Mit-Passagierin, die wohl versuchte, Damen- und Kinderschuhe zu schmuggeln. Bis dieses Thema geklärt war (in wessen Sinne haben wir leider nicht mitbekommen) durften wir dann nochmal über eine  Stunde das Berg-Panorama bewundern.

Ich habe gelesen, auf dem Weg nach Patagonien müsste man die chilenisch-argentinische Grenze bis zu 5x überqueren, aber das kann ich mir nicht vorstellen: soviel Urlaub hat kein Mensch!

Ein Gedanke zu „noch mehr Grenzerfahrungen

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