kurze Zwischenbilanz

Gerade haben wir auf der Fahrt die Photo-Ausbeute der letzten Tage gesichtet. Das Ergebnis war irgendwie frustrierend: statt intensiver, strahlend bunter Farben gab es nur tausend Nuancen von Sandstein, Ocker und Umbra (wie war das? Ocker ist keine Farbe, ocker wird’s von allein). Nun gut, wie soll die Kamera auch etwas einfangen, was das unbewaffnete Auge auch nicht wahrzunehmen vermag. Außerdem waren wir gerade, während unser Fahrer sich mit einem Frühstück stärkt, im Touri-Shop. Die dort angebotenen Postkarten weisen die gleiche Farb-Monotonie auf, so dass wir uns wohl nicht vorwerfen können, handwerklich allzuviel falsch gemacht zu haben.

Auf was haben wir uns bei unserem Indien-Trip am meisten gefreut? Klare Antwort: das Essen und die Farben. Das mit dem Essen hatten wir ja gestern schon, und auch das Thema Farben wäre hiermit abgehakt.

Aktuell würden wir beide die Frage, ob wir nochmal nach Indien reisen würden, mit einem entschiedenen „Nein!“ beantworten: das Land ist schmutzig, nervig und laut. Vielleicht sind 1 1/2 Wochen zu kurz, um sich den Zauber dieses riesigen Landes zu erschließen, für uns gilt momentan aber, dass wir die Tage rückwärts zählen.

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