Ein Novum!

Ich halte ihn in den Händen. Ok, nicht körperlich, doch immerhin elektronisch-virtuell: meinen ersten Reise-Sicherungsschein! Will sagen: wir haben unsere erste Pauschalreise gebucht.

Und dass Pauschalreisen keineswegs langweilig sein müssen zeigt schon die Buchung: die einschlägigen Portale, u.a. das von unser aller Ex-Nationalmannschaftkapitän beworbene, locken mit massenhaft attraktiven Angeboten zur letzten Minute. Doch statt eines „Buchen“-Buttons findet man nur einen mit „Prüfen“. Und ein Klick darauf führt zur Ernüchterung:

Als erstes offenbaren sich einem allerlei handwerkliche Fehler und technische Probleme: in den meisten Fällen wird das Prüf-Ergebnis am Anfang der Seite ausgegeben, so dass man es entweder garnicht sieht oder die Seite automatisch nach oben scrollt, so dass man nichtmehr weiß, wo man war. Oder aber die Prüfung verläuft nach gefühlt ewiger Wartezeit erfolglos, so dass einem nahegelegt wird, das Angebot ohne Aussage über Preis und Verfügbarkeit verbindlich offline zu buchen.

Und damit wären wir beim nächsten Punkt: wenn man denn dann mal irgendwann ein Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung irgendwo angezeigt bekommt lautet das üblicherweise „diese Reise ist leider ausgebucht“. Oder es gibt eine minimale Preiserhöhung gegenüber dem Angebot der Auswahlseite, z.B. um 350%.

Zwischenzeitlich schlagen dann auch die handwerklichen Fehler wieder zu und das Portal vergisst die Suchanfrage, so dass man sich über ein verfügbares, günstiges Angebot freut und erst bei der Verbindlichen Buchung zum Glück bemerkt, dass der Reisezeitraum im Ausgust 2013 liegt. Oder statt Thailand Alaska gewählt wurde.

Wie dem auch sei: nicht zuletzt dank Birgits Hartnäckigkeit und des vergleichsweise gut gemachten Portals von HolydayCheck haben wir es dann guterletzt doch noch geschafft: am Sonntag soll’s losgehen, ab DüDo via Istanbul nach Bangkok. Ein Linienflug mit Turkish Airlines. Das Hotel hat uns ein Kollege von Birgit empfohlen, dessen Mitbewohner Saftschubser ist und der damit in solchen Fragen höchsten Respekt genießt . Das Ibis ist wohl zentral gelegen und frei von Bettgenossen jeglicher Art (Wansen, Schaben, Prostituierte, …).

3 Tage nach dem ich die Flüge nach Japan gebucht hatte kam damals der Tsunami mit all seinen Folgen. Diesmal war es nur wenige Stunden nach der Buchung, als in Bangkok die Bomben explodierten. Aber was soll’s: no risk, no fun, außerdem sterben die meisten Leute ja bekanntlich im Bett. Und schlussendlich kann uns auch garnix passieren, da es keine Reisewarnung des Auswärtigen Amts gibt. Immerhin gilt die Region um Bangkok als Malaria-frei.

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