Taipeh die Erste

Meteorologisch bereitete aus Taipeh, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht gerade einen warmherzigen Empfang. Schwamm drüber, Weihnachten geben wir der Stadt eine zweite Chance für einen ersten Eindruck. 

Taipeh Die Erste

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Palau Rundfahrt

So, kaum 2 Wochen nach dem ich die Veröffentlichung für „im Laufe des Tages“ angekündigt habe: hier die Ergebnisse unserer Erkundigungstour über die Insel „zu Lande“ …

Palau Rundfahrt

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Wer zuerst kommt …

Meine innere Uhr sagt mir, daß es höchste Zeit für einen neuen Yodo-Beitrag wird. Zeit dafür hätte ich auch gerade, da Birgit den heutigen Tag zum Ausschlaf- und Lungertag ausgerufen hat. Das tut auch ziemlich Not, die letzten Tage hat der Wecker jeweils um oder vor 6 Uhr geklingelt. Mehr als einmal ist mir folgende Abwandlung eines bekannten Spruchs in den Sinn gekommen: „so wie ich arbeite, würde ich gerne mal Urlaub machen“. Über das, was nach dem Klingeln des Weckers folgte, also unsere Abenteuer im Taroko-Nationalpark, die meistens an einem „Closed“-Schild endeten (und eigentlich auch gar nicht so furchtbar abenteuerlich waren), hat Yodobasha ja schon ausführlich berichtet.

Und damit sind wir beim Knackpunkt angekommen: egal, wie sehr ich mir hier in unserem Hostel-Penthouse (inkl. Dachterrasse mit Meerblick, satte 30 Eu/ Nacht) das Gehirn zermartere, mir will einfach nicht einfallen, was ich berichten könnte, das meine Blog-Gefährtin nicht schon zum Besten gegeben hätte. Nach verschiedenen erfolgreich verworfenen Entwürfen kam mir schon der Gedanke, den Yodo-Blog, zumindest temporär, einzustellen. Oder das Konzept zu ändern und ebenfalls auf agilere Micro-Beiträge umsteigen … so richtig gut gefällt mir auch diese Idee nicht. 

Wie dem auch sei, momentan fällt mir nichts besseres ein als die Yodobasha-Beiträge hier zu archivieren und als „Zweitverwertung“ einzubinden.

Wiedervereinigung

So ganz hat das mit dem abschließenden Beitrag zu Palau am doppelten Reisetag dann doch nicht geklappt. Das lag aber weit weniger am Zeit- denn am Ideen-Mangel. Zeit hätten wir mehr als genug gehabt. Immerhin gestaltete sich der erste Teil der Wartezeit diesmal etwas angenehmer, da wir uns den Luxus eines Late-Checkout gegönnt haben (zum halben Tagespreis). Doch statt mit produktiver Schreibarbeit zogen wir es vor, den Abschlusstag auf Palau mit Lungern, Prime-Serien, Kartenspielen und Vernichtung des restlichen Baijus zu verbringen.

Der kulinarische Abschluss ist nicht ganz so gelungen: irgendjemand (um meine Persönlichkeitsrechte zu schützen verzichte ich hier auf die Nennung von Namen) bestand darauf, die Gemüsepfanne noch mit etwas Dosen-Hackfleisch zu optimieren. Nun schmeckt Dosen-Hackfleisch noch eine ganze Ecke fieser als es sich anhört. Das wiederum führte dazu, daß die Hälfte unserer kleinen Reisegruppe einen spontanen Fastentag ausrief, während sich die andere Hälfte unter Mantra-artigem „ist garnicht so schlecht“ und „wenn man sich mal an den Geschmack gewöhnt hat, geht’s eigentlich“ demonstrativ soviel von der braunen Pampe einverleibte, daß nicht mal ein doppelter Baiju nachhaltige Linderung verschafften konnte. In minimaler Abwandlung eines bekannten Spruchs könnte man sagen: der Stolz treibt’s rein, der Ekel runter und der Baiju sorgt dafür, daß’s drinbleibt.

So, eigentlich wäre jetzt hier der richtige Zeitpunkt, unsere Tage in Palau, die wir zu Lande, im Wasser und in der Luft verbracht haben, ausführlicher zu beschreiben. Diese Aufgabe hat allerdings meine agile und ambitionierte Blog- und Reisegefährtin bereits so gut und umfassend übernommen, daß alles, was ich schreiben könnte, redundant wäre. Daher habe ich beschlossen, Yodobashas Ausführungen <<hier>> in diesen Blog einzubinden. Das hat auch den positiven Nebeneffekt, daß die Beiträge dauerhaft gesichert sind, da ich nicht so recht an das langfristige Bestehen der Pinguin-Plattform glauben will.

Mittlerweile sind wir auf der nächsten Insel, dem anderen China, angekommen. Besonders der erste Flug-Abschnitt nach Manila war so bumpy, daß Birgit die Kotztüte dauerhaft umklammert hielt. Unsere schwarze Karte machte den 4-stündigen Zwischenstop in Manila etwas angenehmer, die 6 Stunden zwischen Landung und Einchecken hier in Taipeh (zum Glück hatte Birgit einen kostenlosen Early-Checkin ausgehandelt, eigentlich wären es 10 Stunden gewesen) verbrachten wir dann eher Penner-mäßig auf einer Bank in der U-Bahn-Station des Flughafens. Immerhin: es war trocken, warm, gab kostenloses Internet und die Bank war hinreichend bequem für ein kleines Nickerchen (nur B.).