Taipeh Weihnachten

Yodobasha kränkelt heute, meine Fußgesundheit hat sich auch nicht wirklich verbessert (eher im Gegenteil, aber keine Angst: ich werde keine Bilder veröffentlichen) und das Wetter hier in Tokyo ist auch nicht so optimal wie die letzten Tage. Will sagen: ideale Voraussetzungen um unser großzügiges Hotelzimmer etwas länger zu hüten und die Beiträge meiner Co-Bloggerin in den Mutter-Blog zu integrieren … –> hier <– geht’s lang.  

Ansonsten werden wir heute mal sehen, wie wir den Silvestertag hier rumbringen. Ob wir es bis 0 Uhr durchhalten erscheint mir gerade irgendwie fraglich. Hier gibt es übrigens keine Knallerei, man geht traditionell zur Begrüßung des neuen Jahres in den Tempel.

 

Kaohsiung

Wir sind mit den Bildern immer noch arg im hintendran. Immerhin sind wir mittlerweile bei unserer vorvorletzten Taiwan-Etappe angekommen. Die war geprägt von 2 „Lost Places“ (einem ehemaligen japanischen Marinesender und einer ebenfalls ehemaligen Zucker-Rafinierie) und einer Tempel-Rallye. Dazwischen noch ein paar Markt-Impressionen und ein Vergnügungsviertel am ehemaligen Hafenbahnhof (der wiederum ist eher hip als lost) …

Kaohsiung

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Tempelkoller/ Heimgekommen

Ich hätte mir heute im Tempel wohl doch das Amulett für Fußgesundheit kaufen sollen. Um die ist es bei mir nämlich gerade nicht so gut bestellt: am rechten plagt mich der Fußpilz, am linken habe ich mir gestern im Onsen einen Stein-Spreißel geholt, den mir Birgit gerade ebenso herzlos wie schmerzhaft entfernt hat. Immerhin hat sie die Pinzette vorher ordnungsgemäß desinfiziert (durch 2-maliges Reiben am Hosenbein). 

Mittlerweile ist es schon 3 Tage her, daß wir Taiwan verlassen haben. Nach den letzten tagen in Taipeh war ich mir sicher, daß ich mein ganzes Leben keinen Fuß mehr in einen buddhistischen, konfuzianischen oder taoistischen  Tempel setzen möchte. Aber schon kurz nach unserer Ankunft hier in Tokyo wurde mir klar, daß ich diesen Vorsatz nicht einen Tag werde durchhalten können. Tokyo – es gibt für mich 4 Metropolen, die mir immer das Gefühl vermitteln, zu Hause angekommen zu sein: Weinheim, Paris, San Francisco – und eben Tokyo. Seit unserer ersten Japan-Reise vor über 7 Jahren hat sich hier in unserer Wahrnehmung kaum etwas verändert. Die Stadt (die es ja eigentlich garnicht gibt) ist immer noch laut, schrill und grell, während die Tempel eine Ruhe, Gelassenheit und Würde ausstrahlen, die wir in dieser Form weder in Korea, China noch Taiwan gefunden haben. So fiel es mir auch ausgesprochen leicht, den Tempel des Gottes der Fußgesundheit zu besuchen.

Einwand Birgit: vor 7 Jahren tat sie sich arg schwer damit, etwas Essbares nach ihrem Geschmack zu finden. Das ist im Jahr 2017 definitiv leichter, außerdem ist ein gewisser Hang zum Street-Food zu erkennen. Manche Dinge ändern sich eben doch.

Doch eigentlich soll dieser Beitrag unsere Zeit in der Republik China zusammenfassen. Geburtshelfer der Idee, dort eine längere Etappe einzulegen, war mein Flieger-Kamerade Robert N.. Als ausgewiesener Asien-Kenner meinte er, während wir uns einmal schwärmerisch über Japan unterhalten haben, Taiwan sei für ihn eine Art „Best-Of“ aus China und Japan.

Zumindest historisch mag er damit nicht ganz falsch liegen, die Insel wurde erst von den Holländern, dann den Chinesen und schließlich von den Japanern kolonialisiert. Dann wurden die Japaner wieder von den Chinesen, die die Insel mittlerweile als integralen Teil ihres Reiches ansahen, vertrieben. Im Rahmen des langen Marsches floh die Republik China nach Taiwan, was zu der etwas absurden Situation führte, daß die kleine Insel den alleinigen Vertretungsanspruch für das chinesische Riesenreich beanspruchte. Nachdem die Welt (will sagen: primär die USA) in den 70er Jahren Maos Volksrepublik anerkannten, ist der völkerrechtliche Status von Taiwan (zumindest mir) unklar. Heute ist es wohl aber so, daß nur noch eine Handvoll Staaten (und der Heilige Stuhl) diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterhalten. Außerdem hat sich Taiwan seinerseits bis heute nicht von China unabhängig erklärt.

Soweit dieser kurze Ausflug in die Geschichte. Wie präsent der ungeklärte Status Taiwans im Alltag ist, wurde uns spätestens klar, als Kampfjets an verschiedenen Orten knapp über unseren Köpfen hinwegdonnerten. Der beim Frühstück in Tainan ausliegenden, englischsprachigen „Taipei Post“ konnten wir dann am nächsten Morgen entnehmen, ob es sich dabei jeweils um chinesische oder chinesische (also republikanische oder volksrepublikanische) handelte. Auch wenn wir, zumindest aber ich, noch mit diesem Geräusch aufgewachsen sind: Tiefflieger vermitteln ein fast so unangenehmes Gefühl wie (Probe-) Alarm heulende Sirenen.

Was könnte ich jetzt noch über unseren Aufenthalt berichten? So etwas richtig „episches“will mir nicht einfallen, daher versuche ich es einfach mit einer Checkliste:

  • Land: während der 3 Wochen haben wir die Insel ziemlich vollständig umrundet. Dabei haben wir Millionenstädte, alpine Gebirge, tropische Regenwälder, Südseestrände und etwas, das uns an Cornwall erinnert hat, gesehen. Das Vorankommen war, dank des hervorragenden ÖPNV, ebenso günstig wie problemlos. Das Landesinnere bleib uns, mangels Zeit und eigenem fahrbaren Untersatz, weitgehend verschlossen (das Gleiche gilt übrigens auch für Japan während unseres vierten Aufenthalts). Ich bin mir sicher: mit dem eigenen Auto (oder gar Camper) könnte man dort problemlos weitere 6 Wochen verbringen, ohne daß einem langweilig würde (was sicher auch für Japan so gelten würde) ==> 4 von 5 Punkten
  • Leute: im Reiseführer werden die Taiwaner als die freundlichsten Menschen der Welt bezeichnet. Das möchte ich durch eine kleine Anekdote untermauern: bei unserem Besuch des ehemaligen japanischen Marinesenders in Kaohsiung waren die englischsprachigen Infoblätter aus. Für uns kein Problem, unsere Kamera versteht eh kein Englisch. Eine dreiviertel Stunde später kommt schnaufend ein Angestellter auf dem Fahrrad auf uns zu und überreicht uns, Stolz wie Bolle, ein (ziemlich zerknittertes) Infoblatt. Keine Ahnung wo er das aufgetrieben hat. Apropos Englisch: fast alle Taiwaner, die uns begegneten, sprachen es zumindest „bröckeleswise“ ==> 5/5 Punkten 
  • Wetter: es ist Dezember und die Insel erstreckt sich, obwohl einiges kleiner als Österreich, über verschiedene Klimazonen (s.o.). Unser erster Aufenthalt in Taipeh war naß-kalt. Naß, zumindest zeitweise, war es auch im Kenting-Nationalpark. Dort hatten wir noch dazu Angst, vom Winde verweht zu werden. Eventuell war es auch durchgehend naß, wir waren uns stellenweise nicht sicher, ob das Sprühregen oder herübergeblasene Gischt war. Kaohsiung, Tainan und Taipeh die Zweite waren weitgehend trocken und die meiste Zeit einigermaßen blau ==> 2/5 Punkten
  • Kultur: gemäß Reiseführer gibt es in Taipeh, Kaohsiung und Tainan Museen, die es durchaus mit der Weltspitze aufnehmen können. Natürlich haben wir die alle besucht. Nicht! Wir haben uns, wer hätte das gedacht, mehr der Esskultur gewidmet. Und die besteht in ganz Taiwan in erster Linie aus Street-Food, welches lecker, abwechslungsreich, frisch und günstig serviert wird. Auch wenn Birgit irgendwann einen Nachtmarkt-Koller bekommen und im Schlaf von Goudabrot (leider keine Hinterlassenschaft der niederländischen Kolonialherrschaft) fantasiert hat: ==> 4/5 Punkten
  • Tempel: ich glaube, Taiwan hat die höchste Tempel-Dichte der Welt. Das führt irgendwann zum Tempel-Overflow, der wohl nur durch einen Besuch in Japan geheilt werden kann ==> 3/5 Punkten

Fazit: ich muss R. Nöllenburg Recht geben: Taiwan ist für Asien-Reisende, zumindest im fortgeschrittenen Stadium, eine Muß-Etappe (18/ 25 Punkten)

Last Christmas

Das mit dem Käsefondue zu Heiligabend hat erstaunlich gut geklappt. Mangels Käsereibe war es vielleicht nicht ganz so glatt wie es hätte sein können, aber nichts, was man nicht mit einem Löffel Kartoffelmehl (das hier aus Tapioka gemacht wird) und einem guten Schuss Billig-Gin (Kirschwasser war beim besten Willen nicht aufzutreiben) hätte kaschieren können.

Die Käsereibe war nicht das einzige Küchenutensil, das wir in der Airbnb-Butze vermisst haben. Ein zweiter Teller wäre z.B. schon echt praktisch gewesen. Apropos Unterkunft: die lässt sich am besten mit dem Ausdruck „zweckmäßig“ beschreiben. Doch wir wollen uns nicht beklagen, sie war relativ billig, gut gelegen und wir waren froh, so kurzfristig vor Weihnachten überhaupt noch ein Apartment mit so etwas ähnlichem wie einer Küche zu bekommen. Einzig warum die Besitzerin (natürlich war es wieder eine attraktive Besitzerin, die leider bei der Übergabe verhindert war und deshalb eine Freundin/ Kollegin/ Mitvermieterin vorbeischickte) die durchaus vorhandenen Fenster großteils mit schwarzer Folie zuklebte, wird uns ein Rätsel bleiben. Und bisher haben wir auch noch keine Danke-Mail für Birgits Reparatur des Syphons (mit Zahnseide und Tupperschüssel) erhalten. Allerdings auch noch keine Zahlungsaufforderung für unseren, dank Heizlüfter, erhöhten Stromverbrauch (5 NT$/ kW (sic!))

Nachdem die Hardware für den Weihnachtsschmaus damit geklärt war, ging es an die Software. Der lokale Supermarkt bot jede Menge Schmelzkäse an, wir wollten den Käse aber lieber selbst schmelzen. Der Bäcker um die Ecke hatte zwar prinzipiell Baguette im Sortiment, die allerdings stets ausverkauft waren. Und die Brötchen, die optisch wie Klone meiner heiß geliebten Bäcker-Müller-Stollen aussahen, waren wahlweise mit braun-süßlicher Bohnenpaste oder Thunfisch „optimiert“. Ok, das ist ausbaufähig. 

Tags drauf sah die Versorgungssituation dann schon deutlich besser aus. Auf einem Walk von Tempel zu Tempel lief uns ein Carrefour-Supermarkt über den Weg. Dort erstanden wir (für umgerechnet etwa 50 EUR) jede Menge echten Käse (u.a. einen Comté, vive la France!), ein mächtiges Stück Schweizer Formvorderschinken (zumindest war die Fahne darauf abgebildet), eine Flasche philippinischen Gin und das besagte Tapioka-Mehl. Enttäuscht waren wir von der Backwarenabteilung: statt der erwarteten ofenfrischen Baguette, Croissants und Törtchen gab es süße Einback, wahlweise mit Bohnenpaste oder Thunfisch gefüllt (s.o.). Schlussendlich konnten wir Heilig-Abend-Morgen dann auch noch bei unserem lokalen Bäcker 2 naturbelassene Baguette ergattern.

So verbrachten wir den Heiligen Abend des Jahres 2017 in Taipeh mit (nur minimal klumpigem) Käsefondue, das wir im Neonröhrenlicht (Kerzen waren im Apartment verboten) von einem IKEA Lack-Tischlein aßen und dabei das André-Rieu-Homestory-Weihnachtskonzert schauten. 

Kenting Nationalpark

Kenting Nationalpark

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Hualien, Toroko-Schlucht

Wir haben uns mittlerweile in unser Weihnachts-Quartier nach Taipeh zurückgezogen. Die besinnliche Zeit wollen wir nutzen, uns an der Andre-Rieu-Weihnachts-Show zu erbauen und unseren Rückstand bezüglich Bildern abzubauen. Nun denn: hier unsere nächste Etappe nach dem verregneten Taipeh …

Hualien, Toroko-Schlucht

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They see me rollin‘, they hatin‘

Taiwan ist ein High-Tech Land. Während es sich das Thema „Breitbandausbau“ bei uns seit Jahren ganz oben auf der politischen Agenda bequem gemacht hat, ist hier im Überland-Bus war das Internet schneller als das, was die Deutsche Telekom in die Kurze Straße zu liefern vermag. Leider gilt das in unserem Japan-stylischen Hostel hier in Kaohsiung nur bedingt. Will sagen: wenn es da ist, ist es zwar sauschnell, aber die meiste Zeit ist es nicht da. Wie dem auch sei, das Schreiben funktioniert ja auch sehr gut offline, so daß das klapprige Netz nicht als Ausrede für das Jetzt-nicht-Schreiben dieses Beitrags herhalten kann. 

Apropos Überlandbus: auch in Puncto Transport kann sich manch anderes Land hier eine Scheibe abschneiden. Bisher sind wir von jedem Punkt A am jeweils gewünschten Punkt B einigermaßen unkompliziert, komfortabel und günstig angekommen. Das Attribut „schnell“ fehlt in dieser Aufstellung mit Absicht: zwar gibt es hier ein, vom restlichen Netz unabhängiges Schnellbahnnetz, aber das verbindet nur die großen Städte. Und bei der normalen Eisenbahn bedeutet der Zusatz „Express“, daß erst bei Milchkannen über 50 Liter Fassungsvermögen angehalten wird (vgl. Regionalexpress).

Die 4-stündige Fahrt in den Süden der Insel mit einem solchen Express kostete gerademal umgerechnet 15 EUR, die anschließende 1 1/2 stündige Busfahrt dann nochmal ca. 5 EUR. Gezahlt wird jede Fahrt mit der easyCard, eine Art nationale Prepaid-Kreditkarte für Jedermann: Geld draufladen (z.B. im 7-Eleven), hinhalten beim Einstiegen, nochmal hinhalten beim Aussteigen, Fahrtpreis wird abgebucht, fertig!

Das mit den 4 Stunden Fahrt hört sich übrigens viel schlimmer an, als es war: mit der zauberhaften Streckenführung auf dem schmalen Streifen zwischen Küste und Bergen, einem Hörbuch sowie dem einen oder anderen Fahrbier verging die Zeit fast wie im Flug. Die größte Herausforderung war die Einteilung des Biers, so daß die Blase bei der anschließenden Bus-Etappe nicht zum Problem-Faktor wird. Aber kein Problem, schließlich sind wir ja keine Anfänger.

… Zäsur: seit dem letzten Wort sind mittlerweile über 3 Tage in’s Land gegangen und wir sind in Tainan, der ältesten Stadt des Landes und unsere vorletzten Taiwan-Ettappe, angekommen. Die Zugfahrt hierher war, trotz Express-Zug, so kurz, daß sich das Öffnen eines Biers erst garnicht gelohnt hätte. Wir sitzen jetzt hier in der Lounge unseres Künstler-Hotels, Birgit macht die Tagesplanung und ich versuche, mich durch Schreiben von der dudelnden Weihnachtsmusik [Santa Claus is coming] abzulenken. Damit zurück in den tiefen Süden der Insel …

So einfach der öffentliche Transport im Land ist, so kompliziert ist der Individualverkehr, zumindest wenn man dabei Motor-Unterstützung in Anspruch nehmen will. Wir scheiterten schon an der ersten Hürde: unser internationaler Führerschein ist abgelaufen. Der ist zwar notwendige Bedingung, aber keineswegs hinreichend für das Anmieten eines fahrbaren Untersatzes. Im Reiseführer liest man, daß man meist zusätzlich noch eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis benötigt [Gloria in Excelsis Deo]. Und beim Verleiher vor Ort liest man etwas, das man nicht versteht. Im Gegensatz zu anderen Dienstleistern entlang den Touristenmeilen machen sich die (massenhaft vorhandenen) Roller-Vermieter nicht einmal die Mühe, ihr Geschäft mit lateinischen Buchstaben zu kennzeichnen. Die Logik ist einigermaßen stringent: der das nicht lesen kann, kann hier auch nichts mieten [Greensleeves].

Zwar ist auch das ÖPNV-Netz in den Nationalparks sehr gut ausgebaut und die Haupt-Sehenswürdigkeiten sind mit dem Bus zu erreichen. Das hat bei unserem Aufenthalt in der Taroko-Schlucht auch ziemlich gut  funktioniert. Das Hauptproblem ist, daß die Taktzeiten der Busse und das persönliche Tempo nicht unbedingt zusammenpassen [Schmückt das Haus mit grünen Zweigen]. Das führt zu Wartezeiten und verkürzt den Tag damit doch merklich. Kurz wäre der Tag im Kenting-Nationalpark auch mit dem Fahrrad gewesen, da die Sehenswürdigkeiten doch in einigem Anstand voneinander liegen und die Küstenstraße auch nicht gerade topfeben verläuft. 

Entsprechend froh waren wir, als wir die Worte „Scooter for Rent“ lasen [Morgen kommt der Weihnachtsmann]. Das ließ hoffen! Und tatsächlich bekamen wir für 600 NT$ (etwas um die 18 EUR) und gegen Hinterlegung meines Ausweises einen Elektroroller mit einer Ladung für ca. 70 km. Und, wahrscheinlich weil wir so einen SCHWER sympathischen Eindruck machten, bot uns der Vermieter auch an, Mittags nochmal auf einen Batteriewechsel vorbeizukommen. Los ging’s mit atemberaubenden 25 km/h. Über die Stationen unserer Tour (südlichster Zipfel des Landes, verdammt zugige Klippe, brennende Erde, Schiffbruch-mit-Tiger-Strand, …) hat sich Yodobasha ja schon hinreichend ausgelassen, lediglich das Kenting-VOR hat sie vergessen, welches hiermit der Vollständigkeit halber auch erwähnt sei [Stille Nacht].

Als gewohnheitsmäßig eher flotter Fahrer traf mich die Erkenntnis wie ein Blitz: mit 25 km/h braucht man für eine Strecke von 25 Kilometer ziemlich genau eine Stunde. Und wenn man die Strecke auch wieder zurückfahren muss, ist man für diesen Katzensprung geschlagene 2 Stunden unterwegs, und dabei hat man noch nichts von der Sehenswürdigkeit gesehen [nehmt Abschied Brüder]. Daher war ich doch ziemlich erfreut, als unser Gefährt, nachdem wir ziemlich unsanft durch ein Schlagloch gerumpelt sind, auf einmal deutlich flotter zur Sache ging. Bei meinen späteren Untersuchungen fand ich heraus, daß ich dabei versehentlich die Turbo-Taste gedrückt hatte, die den Scooter vom 25- in den 45-km/h-Modus versetzt hat. Das hatte uns der Säckel von Vermieter nicht verraten.

Aber: auch mit 45 km/h war der Tag doch ziemlich kurz und wir mussten schweren Herzens die eine oder andere Attraktion rechts oder links unseres Weges liegen lassen [endlich: Rudolph the Red Nodes Reindeer].Doch zugegebenermaßen: der Tag wäre auch mit einem Lambo zu kurz gewesen.

 

Taipeh die Erste

Meteorologisch bereitete aus Taipeh, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht gerade einen warmherzigen Empfang. Schwamm drüber, Weihnachten geben wir der Stadt eine zweite Chance für einen ersten Eindruck. 

Taipeh Die Erste

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